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Schwingungsästhetik - Design nach der Geometrie des Lebens
- schwingende Welt - lebendige Schwingung
„Da alle Dinge dieser Welt aus der progressiven Verstofflichung bestimmter Töne hervorgehen, so sind sie alle wesensmäßig Symbole, das heißt Equivalenzen dieser Töne, in ihrem jeweiligen morphologischen Bezirk (...)
Die ganze Welt ist eine allmählich erstarrte Musik (Marius Schneider, 1966:128)
In quantenphysikalischer Sprache würde das bedeuten, dass sich aus der gesamten Natur mit all ihren Phänomenen herausfiltern lässt, sich - wie es sich uns nach langjähriger Beobachtung und Forschung gezeigt hat- auch für die künstlerische Gestaltung von Objekten, Räumen bis hin zu Neukonstruktionen von Bauten nutzen.
Diese Orienterung an zugrundeliegenden, umfassenden Prinzipien verspricht auch im Ergebnis einen natürlich lebendigen Rahmen für den Menschen und seine unterschiedlichen, heute technisch so stark durchwobenen Lebensvorgänge.
Aus Sicht der Natur entsteht dabei kein konkurrierender Kunstraum, sondern ein natürlich erhaltener Mitraum: ein Co-room.
In diesem Sinne ist Schwingungsästhetik ein Prozess, bzw. das Ergebnis des Co-Designens mit dem Leben.
Die Prinzipien, an denen sich die einfache Gestaltung einer Wand bis hin zum komplexen Um- oder Neubau orientieren, entsprechen dann den Regeln der Harmonielehre.
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